Verpackungen für den Frostversand

Lange Zeit war die Styroporbox die einzig bekannte Möglichkeit für den Versand von frischen und gefrorenen Lebensmitteln. Als Alternative zu EPS Isolierboxen (fälschlicherweise auch oft als Kühlboxen bezeichnet) gab es lediglich die Möglichkeit Pakete mit Styroporverschnitt auszukleiden. Mit unseren Isolierverpackungen gibt es nun eine weitere Option für den Lebensmittelversand. Wir haben einmal die Vor- und Nachteile der einzelnen Versandlösungen gegenübergestellt. Lesen Sie selbst.

Die Styroporbox – lange Zeit unangefochten

Dass Styropor ein guter Wärmeisolator ist, ist heute kein Geheimnis mehr. Nicht ohne Grund finden wir es in zahlreichen Neubauten, Thermoboxen und vielen anderen Einsatzbereichen.
Auch im Lebensmittelversand ist es bisher das meist verwendete Isoliermaterial und erfreut sich gerade im Online-Handel großer Beliebtheit. Wieso dies so ist wollen wir im Folgenden einmal genauer unter die Lupe nehmen:

Wie gut isolieren Styroporboxen?

Die Vorteile der Styroporbox liegen klar auf der Hand: Sie ist beim Packen einfach zu handhaben und hat je nach Wandstärke eine gute bis sehr gute Isolierleistung. Zudem sind Thermoboxen aus EPS / Styropor robust und schützt den Inhalt beim Transport vor Schlägen und Stößen. Darüber hinaus verbindet der Endverbraucher Styroporboxen mit Frische und guten Isolierleistungen.

In einer beispielsweise 3 cm dicken Styroporbox können frische oder tiefgefrorene Lebensmittel problemlos versendet werden. Während sich für frische Lebensmittel Küklakkus empfehlen, wird für TK-Ware gern Trockeneis eingesetzt. Mit den entsprechenden Kühlmitteln lassen sich die Waren problemlos per Standard-Versand verschicken. Somit ist neben einem guten Frischeerlebnis für den Kunden auch der Verzicht auf den teuren Express-Versand möglich.

Nachteile von Styropor

Leider bringt der Versand mit Styroporboxen auch viele Nachteile mit sich. Denn die Styroporbox benötigt auch im unbefüllten Zustand viel Stauraum und lässt sich daher schlecht lagern. Dies zwingt den Versender zum häufigen Nachbestellen. Häufige Bestellungen und die damit einhergehenden Lieferungen bereiten dem Händler viel Arbeit, inbesondere durch die Einlagerung der Styroporboxen.

Darüber hinaus sind Styroporboxen sehr teuer. Gerade für kleiner Händler liegt der Preis für eine Thermobox mit 10 – 15 Liter Volumen teilweise bei über 5€ pro Stück. Entsprechende Verpackungskosten lassen sich nur schwer auf den Kunden abwälzen.

Der wohl größte Nachteil der Styroporbox ist aber ihre schlechte Entsorgbarkeit. In vielen Landkreisen ist Styropor bereits als Sondermüll angesehen und darf gar nicht erst im häuslichen Abfall entsorgt werden. Die meisten Empfänger größerer Boxen aus EPS scheitern bereits daran, dass diese schlicht und ergreifend nicht in die Mülltonnen passen.
Hinzu kommt, dass sehr viele Endverbaucher auf das quitschende Geräusch, was beim zerkleineren von Styroporverpackungen entsteht, allergisch reagieren und dieses mit Ihrem Einkauf assoziiren.
Das Ergebnis ist, dass der Endverbraucher die Thermoboxen zunächst zerbrechen muss, bevor er sie überhaupt entsorgen kann. Dies kostet nicht nur viel Zeit und Nerven, sondern verursacht auch jede Menge Dreck – und ist somit ein Grund für den Kunden nicht online zu bestellen.

Styroporverschnitt als Zwischenlösung

Weil die Styroporbox als solche sperrig und teuer ist, haben viele Versandunternehmen reagiert: Das Ergebnis sind Zuschnitte aus Styropor. Mit Ihnen wird der Karton, in welchem die Lebensmittel verschickt werden sollen, ausgekleidet. Hierdurch erhofft man sich eine ähnliche gute Isolation wie mit einer Styroporbox.

Platzersparnis mit Styroporverschnitt

Mit der Verwendung von Styroporverschnitt löst der Versandhändler gleich mehrere erhebliche Probleme der Styroporbox. Zum Einen lässt sich Verschnitt von EPS-Platten wesentlich besser lagern als herkömmliche EPS-Thermoboxen. Andererseits müssen Verpackungen, die auf bereits verschnittene Polystyrolplatten bestehen, nicht erst zerkleiner werden, bevor sie im Hausmüll entsorgt werden können.

Der Hauptvorteil von Styroporverschnitt ist jedoch, dass der Preis für eine entsprechend ausgekleidete Isolierbox ca. 30% niedriger als der für eine vergleichbare Styroporbox. Gerade für die Lebensmittelbranche, die mit zunehmen geringeren Margen zu kämpfen hat, ist dies ein wichtiger Punkt.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass man eine Styroporschneidemaschine besitz. Hinzu kommt ein erhöhter Zeitaufwand beim Verpacken der Ware, welcher die Ersparnis wiederum mindert.

Nachteile von Styroporverschnitt

Die Verwendung von Styroporverschnitt bringt jedoch auch einige Nachteile mit sich.
Zu diesen gehören einerseits die zuvor angesprochenen wesentlich höheren Personalkosten, die durch das Zerschneiden der Styroporplatten entstehen.
Viel problematischer ist jedoch die Tatsache, dass in einem mit Styroporverschnitt ausgekleideten Versandkarton eine wesentlich stärkere Luftzirkulation herrscht. Während Styroporboxen, nachdem sie per Deckel verschlossen wurden, quasi luftdicht sind, sind mit EPS-Verschnitt ausgekleidete Kartons äußerst luftdurchlässig.

Die Folge ist, dass entsprechende Verpackungen wesentlich schlechtere Isolierwerte erreichen als dies Styroporboxen mit gleicher Wandstärke der Fall wäre. Daher sind Verpackungen mit Styroporverschnitt nur eingeschränkt für den Versand von kühlpflichtiger Ware zu empfehlen.

Vorteile vereint durch IsoPack

IsoPack geht einen ganz anderen Weg und verzichtet vollständig auf Styropor.

Stattdessen wird die Frost- oder Frischware in einer Tasche aus spezieller Isolierfolie verpackt. Diese liefern im Schnitt eine bessere Isolierleistung als Styroporboxen, sind in der Lagerung jedoch wesentlich platzsparender.

Dadurch, dass unsere Isoliertaschen auf die Verwendung von EPS (Styropor) verzichten, sind sie wesentlich umweltschonender als herkömmliche Styroporboxen.

Darüber hinaus ist die Wiederverwendung isolierender Versandtaschen wesentlich einfacher als bei herkömmlichen Thermoboxen. So können sie in der Regel als Maxi-Brief an den Versender zurück geschickt werden.
Mehr Informationen zum Thema Nachhaltigkeit erfahren sie in unserm Artikel die nachhaltige Isolierverpackung.

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Kostengünstig
Platzsparend
Starke Isolierleistung
Nachhaltig
Wiederverwendbar
Unkompliziert
Komfort

 

Rundum lässt sich sagen, dass wir unseren Kunden eine Komplettlösung für den unkomplizierten und sicheren Versand Ihrer Waren anbieten. Hierfür haben wir neben unseren Isolierverpackungen auch hochwertige und perfekt passende Umkartons sowie Verpackungsband im Angebot. Diese lassen sich zusammen mit den IsoBags im Paket mit nur einem “Klick” bestellen. Zudem können die Kartons und das Klebeband individuell mit  Firmenlogos bedruckt werden.

Unsere Kunden profitieren mit unserer Komplettlösung von mehr Effizienz und weniger Kosten,

Komfort und einer hohen Kundenzufriedenheit.